KüNO Nachrichten
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Nachrichten aus dem KüNO Verbund

 

 

April 2021

Intensive Diskussionen in mehreren Workshops: Im April fanden mehrere Treffen statt, bei denen sich KüNO-Wissenschaftler*innen zu ihren Arbeitsthemen austauschten. Am 21. April trafen sich die für Transferaufgaben tätigen Projektmitglieder zum 1. Treffen der Stakeholder-AG, am Tag darauf die Nachwuchswissenschaftler*innen zum 1st Young Scientists Workshop und am 28. April fand ein Workshop zum Thema "Species traits & food web analyses in North and Baltic Seas" statt. Auf letzterem waren auch zahlreiche Forscher*innen aus DAM-Projekten anwesend, um sich zu den verwendeten Methoden auszutauschen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu ermitteln. Alle Treffen werden von nun an in regelmäßigen Abständen stattfinden.

 

März 2021

Wie gesund ist die Ostsee? Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Hamburg hat einen Index entwickelt, mit dem sich der Zustand der Ostsee bewerten lässt. Dieser soll im KüNO-Projekt balt_ADAPT genutzt werden. Wie dieser „Baltic Health Index“ (BHI) funktioniert und welche Note die Ostsee aktuell erreicht, lesen Sie hier.

 

Austausch begonnen: Die Auftaktveranstaltung des KüNO III-Verbundes fand am 15. und 16. März 2021 virtuell statt. Über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler informierten sich über die Projekte, tauschten sich in kleineren Gruppen über die geplanten Arbeiten aus und vernetzten sich miteinander. Daneben gab es von Akteuren aus Wirtschaft, Politikberatung und Forschungsförderung spannende Beiträge über erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Anwendung. Eine Meldung des BMBF über die Veranstaltung finden Sie hier.
 

Neuer Artikel veröffentlicht: Heike Schwermer et al. untersuchten Unterschiede im Wissen, in den Werten und Überzeugungen von Stakeholder-Gruppen und stellen ein Modell vor, das das Verständnis von Mensch-Umwelt-Interaktionen verbessert und helfen könnten, Konflikte zu reduzieren und Managementpläne zu legitimieren. Zum Open-Access-Artikel gelangen Sie hier.
 

Februar 2021

Neues Online-Tool entwickelt: Weltweit steigt der Meeresspiegel durch den Klimawandel an. Oft werden damit Schicksale von Menschen weit entfernter Regionen assoziiert. Doch wie sieht es an unseren Küsten aus? Wie stark ist der Meeresspiegel in den letzten 100 Jahren an Nord- und Ostsee angestiegen? Steigt er immer schneller? Und was bringt die Zukunft? Diese Fragen beantwortet der neu entwickelte Meeresspiegel-Monitor unter Berücksichtigung aktueller Wasserstandsdaten. Die vollständige Pressemeldung mit Link zum Meeresspiegel-Monitor finden Sie hier.

 

Dezember 2020

KüNO-Lenkungsausschuss konsolidiert: Kurz vor Weihnachten traf sich erstmals der neue Lenkungsausschuss von KüNO III. Die Koordinatoren der 7 neuen Projekte berieten in einer Videokonferenz wie die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den Projekten gefördert werden kann. Es wurden eine gemeinsame Auftakttagung im März sowie Querschnittsthemenworkshops und Doktorandenseminare geplant. Zum ersten Sprecher des Lenkungsausschusses wurde Prof. Ulrich Bathmann (IOW), der schon von Anfang an in den KüNO-Verbund  involviert ist, gewählt. Ab Oktober 2021 wird PD Dr. Jochen Hinkel (Global Climate Forum) das Amt übernehmen, der schließlich im letzten Projektjahr von Prof. Ingrid Kröncke (Senckenberg am Meer) abgelöst wird.

 

November 2020

Start von KüNO III: Die dritte Phase von KüNO startet mit neuen Projekten, die eine Laufzeit von je drei Jahren haben. Die sechs neuen Forschungsverbünde balt_ADAPT, BioWeb, BluEs, ECAS-BALTIC, MuSSeL und SeaStore werden vom Dachprojekt CoTrans miteinander vernetzt und bei der Synthese und dem Transfer von Projektergebnissen unterstützt. Eine gemeinsame Auftakttagung wird am 15. und 16. März 2021 stattfinden. Infos zur Anmeldung hier. Eine Übersicht der Projekte mit Links zu mehr Infos finden Sie hier.

Kehren die großen Räuber in die Nordsee zurück? Die Pressemeldung zum Projektauftakt von Bioweb finden Sie hier.

Wie überlebt die Ostsee-Fischerei ohne Dorsch und Hering? Die Pressemeldung zum Projektauftakt von balt_ADAPT finden Sie hier. Interview mit Prof. Christian Möllmann zum Projektauftakt hier. 

Was wissen wir über Klima, Klimawandel und deren Auswirkungen in Norddeutschland? Den aktuellen Forschungsstand fasst das neue Handbuch „Norddeutschland im Klimawandel“, herausgegeben von Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Küsten- und Klimabüros am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) und Mitglied des KüNO-Konsortiums, verständlich zusammen. Zur Pressemeldung und zum Download des Handbuches gelangen Sie hier. 

 

Oktober 2019

Erfolgreicher Abschluss von KüNO II: Auf der Abschlusstagung im Altonaer Museum in Hamburg wurden Ergebnisse der Forschungsarbeiten der KüNO II-Verbundprojekte vorgestellt und mit 90 Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Die Präsentationen umfassen eine breit gefächerte Themenpalette aus dem Bereich der Ökosystemforschung Küstenmeer, in dem die Forschungsverbünde BACOSA, NOAH, MOSCCO, SECOS und STopP angesiedelt sind und dem Bereich der Küsteningenieurwissenschaften, zu dem die Forschungsverbünde ALADYN, EcoDike, EXTREMENESS, LivingCoastLab, PADO und STENCIL zählen. Mehr Informationen hier.

 

Januar 2019

Zukünftige Forschungsfragen definiert: Im Februar 2018 trafen sich auf Einladung des Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) KüstenmeeresforscherInnen und VertreterInnen von Anspruchsgruppen bei einem 3-tägigen Symposium in Berlin, um die Fortschritte der Küstenmeerforschung zu diskutieren, offene Fragen abzuleiten und zukünftige Herausforderungen zu identifizieren. Als Ergebnis dieses Prozesses veröffentlichen wir nun Steckbriefe, die die Forschungsfragen der Zukunft zusammenfassen. Die Dokumente wurden Vertretern des BMBF auf der Veranstaltung „Forschung für die Zukunft der Meere“ am 16. Januar 2019 in Berlin übergeben. Mehr Informationen und den Download der Faktenblätter "Forschen für die Küste" finden Sie hier.

 

September 2018

Coastal Summer School: 19 WissenschaftlerInnen aus 11 Nationen sind für die Coastal Summer School "Küstendynamik - Konsequenzen für Küstenschutz und Ökologie" auf die Ostseeinsel Hiddensee gekommen waren, um sich vertieft mit Küstenforschung zu befassen. Auf Hiddensee und auf dem Forschungsschiff ELISABETH MANN BORGESE nahmen sie 12 Tage lang Einblick in geologische Prozesse der Küstendynamik, die daraus resultierenden Erfordernisse für den Küstenschutz sowie die ökologischen Konsequenzen menschlicher Eingriffe in die natürliche Dynamik. Begleitet wurden sie dabei von 21 ExpertInnenen, die ihnen fächerübergreifend neueste Erkenntnisse zum Schwerpunktthema vermittelten und zukünftige Herausforderungen der Küstenforschung mit ihnen diskutierten. Zur Pressemeldung hier.

 

August 2018

Aktuelle Ergebnisse aus den KüNO-Projekten: Die KüNO-Jahrestagung 2018 fand am 28. und 29. August in Hannover statt. Auf der Jahrestagung wurden neueste Ergebnisse aus laufenden Forschungsarbeiten der KüNO-Verbundprojekte vorgestellt und mit 80 Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Die Ergebnis-Präsentationen umfassten eine breit gefächerte Themenpalette aus dem Bereich der Ökosystemforschung Küstenmeer, in dem die Verbünde BACOSA, NOAH, MOSCCO, SECOS und STopP angesiedelt sind und dem Bereich der Küsteningenieurwissenschaften, zu dem die Verbünde ALADYN, EcoDike, EXTREMENESS, LivingCoastLab, PADO und STENCIL zählen. Darüber hinaus wurde der Austausch zwischen Kollegen aus Wissenschaft und Praxis in Workshops zu den Querschnittsthemen „Wechselwirkungen zwischen Ökosystem- und Sedimentdynamik“ und „Ökosystemleistungen fördernder Küstenschutz“ vertieft. Das Programm und einige ausgewählte Präsentationen finden Sie hier.

 

Februar 2018

KüNO-Symposium "Küste im Wandel": Unter dem Motto „Küste im Wandel“ kamen rund 180 Experten aus über 60 Institutionen im Berliner Umweltforum zusammen. Drei Tage lang erarbeiteten sie gemeinsam, wo der zukünftige Bedarf in der Küstenmeerforschung liegt und mit welchen Forschungsstrategien er abgedeckt werden kann. Veranstaltet vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) ist das Symposium ein wichtiger Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisierten Agenda-Prozesses im Rahmen des Förderprogrammes MARE:N. Dessen Ziel ist ein engeres Zusammengehen von Forschung, Behörden, Nutzern und Gesellschaft, um die Herausforderungen einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Meeresforschung zu meistern. Mehr Informationen zur Veranstaltung hier. Die Ergebnisse des Konsultationsprozessen sind erschienen in "Küste im Wandel - Forschungsbedarfe in der Küstenmeerforschung Nordsee und Ostsee" (Download hier).

 

Oktober 2017

Treffen von neuen und alten KüNO-Verbünden: Auf der Jahrestagung des KüNO-Verbundes wurden neueste Ergebnisse aus laufenden Forschungsarbeiten der KüNO-Verbundprojekten vorgestellt und mit 135 Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Die Ergebnis-Präsentationen umfassten eine breit gefächerte Themenpalette aus dem Bereich der Ökosystemforschung Küstenmeer, in dem die Verbünde BACOSA, NOAH, MOSCCO, SECOS und STopP angesiedelt sind und dem Bereich der Küsteningenieurwissenschaften, zu dem die Verbünde ALADYN, EcoDike, EXTREMENESS, LivingCoastLab, PADO und STENCIL zählen. Zu ausgewählten Querschnittsthemen „Nutzen und Nutzung des KüNO Datenportals und der Habitat-Atlanten“„Ecosystem Services“ und „Building with Nature“ wurde der Austausch in Workshops vertieft. Das Programm und ausgewählte Präsentationen finden Sie hier. Auch das BMBF berichtet auf der FONA-Seite über die Jahrestagung: weiterlesen.

 

September 2017

How to govern marine environment: Baltic Sea and sediment services as a case study: Die von KüNO, HZG, IOW und AWI organisierte Coastal Summer School bot einen interdisziplinären Überblick über Themen im Zusammenhang mit der Funktionsweise der Meeresumwelt und deren mögliche Reaktion auf menschliche Einflüsse und deren Steuerung. Erfahrene Wissenschaftler aus den Bereichen Physikalische Ozeanographie, Sedimentologie, Biogeochemie, Meeresbiologie, Küstenökologie, Meeresgeologie und Ökonomie teilten ihr Wissen und unterrichteten die NachwuchswissenschaftlerInnen während zweier intensiver Wochen in der Stadt Lauenburg und auf einer täglichen Fahrt mit dem Forschungsschiff Elisabeth Mann Borgese in der Lübecker Bucht mit modernsten Informationen und praktischem Training.  Einen Rückblick der TeilnehmerInnen finden Sie hier

 

Juni 2016

Der Meeresboden als Hochleistungsstätte: Der KüNO-Verbund präsentiert seine aktuellen Ergebnisse. Im Zentrum stehen die Leistungen des Meeresbodens von Nord- und Ostsee und seiner Lebensgemeinschaft. Ihre umfangreichen Analysen stellen die Wissenschaftler*innen des Projektverbundes über Datenportalen Ämtern und Behörden sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. In ihrer Synthese-Phase, die in diesem Jahr begann, gehen die Projekt-Konsortien einen Schritt weiter und streben die Bewertung der Leistungen des Meeresbodens an.  Zur Pressemitteilung hier.

 

November 2015

Was wurde schon erreicht? Die 2. KüNO-Jahrestagung fand im Institut für Ostseeforschung Warnemünde statt. Die KüNO-Projekte stellten ihre aktuellen Ergebnisse vor. Zum Programm.

 

Oktober 2015

Aufbau eines neuen Netzwerkes: Über 100 internationale WissenschaftlerInnen trafen sich in Berlin zum "Foresight Symposium Future Coast Europe". Übergeordnetes Ziel der 3tägigen Veranstaltung war es, ein Netzwerk von Partnern auszuarbeiten, die in gut untersuchten Gebieten der europäischen Küsten- und Regionalmeere mit einer langjährigen Forschungserfahrung arbeiten, um ein gemeinsames Forschungsprogramm für ein voll integriertes Küstenzonenmanagement zu entwickeln. Dies wird die wissenschaftliche Grundlage für künftige europäische Kooperationsprojekte bilden. Mehr Infos hier.

 

April 2015

Symposium "Küste 2025": Auf dem von KüNO und KDM organisiertem Symposium "Küste 2025" wurde der Stand der Forschung von führenden WissenschaftlerInnen der Küstenforschung in Deutschland erörtert und daraus die Forschungsbedarfe für das nächste Jahrzehnte im Diskurs hergeleitet (mehr Informationen zur Veranstaltung hier). Als Ergebnis dieses Symposiums wurde die "Altonaer Erklärung" verfasst. Mit dieser schließt das Konsortium Deutsche Meeresforschung einen Konsultationsprozess zu den Forschungsbedarfen in der Küstenforschung ab und unterstützt damit die Entwicklung des BMBF Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)“. Zum Download der Altonaer Erklärung.

 

September 2014

Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Die Coastal Summer School "Marine benthic habitats – function of sediments and valuation of their services” fand in Lauenburg an der Elbe statt und wurde gemeinsam von HZG, AWI und IOW organisiert.