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KüNO Nachrichten
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Nachrichten aus dem KüNO Verbund

 

 

Juni 2022

Gemeinsamer BioWeb-MuSSeL-Workshop im Thünen-Institut in Bremerhaven: Am 16. Juni 2022 trafen sich die Kollegen von MuSSeL und BioWeb zum ersten Mal persönlich. Der Workshop bot eine hervorragende Gelegenheit zur Vernetzung und zur Identifizierung von Synergien. Während des Treffens kamen die Kollegen überein, sich gemeinsam den Forschungsfragen zu widmen, die für beide Projekte von Bedeutung sind. Es wurde festgestellt, dass es notwendig ist, so bald wie möglich eine Plattform einzurichten, um den Datenaustausch zwischen den Projekten zu erleichtern. Es wurde vereinbart, dass es ein standardisiertes Format für den Austausch von Modelldaten (Forcing, Input und Output) und Felddaten geben sollte. Nicht zuletzt wurde zugesagt, weiterhin qualitativ hochwertige Wissenschaft zu betreiben und die Ergebnisse in Fachzeitschriften mit hohem Impact-Faktor zu veröffentlichen, da dies möglicherweise dazu beitragen würde, die nächsten Phasen von MuSSeL und BioWeb im Rahmen des KueNO IV-Konsortiums durchzuführen.

 

Gespräch mit Anwohner:innen zu den Auswirkungen der Sandaufspülung vor Ahrenshoop: Am 15. Juni informierten sich Bürger:innen des Küstenortes Ahrenshoop zur Sandaufspülung, die vergangenen Winter durch das STALU VP (Staatliches Amt für Landwirtschaft und Umwelt Vorpommern) an ihrem Strand durchgeführt wurde. Forschende aus dem Projekt ECAS-BALTIC untersuchten die ökologischen Folgen und die Akzeptanz dieser Küstenschutzmaßnahme in der Bevölkerung. Anhand von Postern und Vorträgen stellten sie ihre Ergebnisse vor. Anschließend wurde gemeinsam über Küstendynamik, Meeresspiegelanstieg und die zu erwartenden Veränderungen für die Ahrenshooper Küste diskutiert. Die Sandaufspülung in Ahrenshoop wird von den Bürger:innen begrüßt, viele wünschen sich jedoch auch einen stärkeren Schutz der Steilküste. Finden Sie hier die Zusammenstellung der präsentierten Ergebnisse. Lesen Sie hier die Pressemeldung zu dieser Veranstaltung.

 

Mai 2022

Podcast zu Klimawandelfolgen: KüNO-Sprecher Jochen Hinkel stand im Podcast "Zurück zum Thema" von detektor.fm Rede und Antwort, vor welchen Herausforderungen deutsche Inseln durch den Klimawandel stehen und was die drängendsten Aufgaben für die Zukunft sind. Hier geht es zum Podcast.

 

Austausch zu Vorhersagbarkeit in den Natur- und Sozialwissenschaften: Am 3. Mai fand der KüNO Online Workshop ‚Predictability in Natural and Social Sciences’ statt. Nachdem in einem ersten Workshop im letzten Jahr über generelle Herausforderungen der interdisziplinären Zusammenarbeit diskutiert wurde, wurde hier nun die Diskussion zum Thema ‚Predictability‘ vertieft. Die Referentinnen und Referenten aus unterschiedlichsten marinen Forschungsbereichen gaben Einblicke in ihre Sicht auf das Thema und lösten immer wieder angeregte Diskussionen unter den mehr als 30 Teilnehmenden aus. Gary Polhill vom James Hutton Institute in Großbritannien gab eine Keynote zur Vorhersagbarkeit in komplexen Systemen. In Breakoutgruppen wurden Diskussionen, wie etwa Unsicherheiten an Stakeholder und Öffentlichkeit kommuniziert werden können, geführt. Abschließend konnte damit geschlossen werden, dass Forschende ihre Erkenntnisse nicht nur in wissenschaftlichen Fachzeitschriften kommunizieren, sondern auch angepasste Kommunikation mit Stakeholdern und Gesellschaft betreiben sollten. Um zu vermeiden, dass statistische Unsicherheiten dabei mit Ergebnissen, die nicht gewiss sind, verwechselt werden, sollten Konfidenzbereiche stärker betont werden. Die Zusammenfassung und ein Überblick über die Präsentationen des Workshops findet sich hier.  

 

April 2022

KüNO Young Scientists Workshop in Hamburg: Am 27. April trafen sich die Nachwuchswissenschaftler:innen des KüNO-Verbundes und verwandter Projekte in der Hamburger Handwerkskammer und stellten den aktuellen Stand ihrer Forschungsarbeiten vor. Vorgestellt wurden Arbeiten aus den KüNO-Verbünden MuSSeL, balt_ADAPT, BluEs, ECAS-Baltic sowie aus dem DAM-Verbund CoastalFutures. Neben wissenschaftlichen Diskussionen gab es Feedback zu den Präsentationen und wertvolle Tipps. Obwohl Corona das Teilnehmerfeld etwas ausdünnte, konnten dennoch viele intensive Gespräche geführt werden und die Teilnehmer:innen nahmen viele gute Anregungen für ihre Arbeit mit. Die Präsentationen können im internen Bereich nachgelesen werden. 

 

Erste Trägerin des Björn Carlson-Ostsee-Preises wird KüNO-Forscherin Maren Voß: Der 2022 erstmalig verliehene Björn Carlson Ostsee-Preis der schwedischen Björn Carlson Baltic Sea Foundation geht an Prof. Dr. Maren Voß, Koordinatorin des KüNO-Projektes BluEs und Forscherin am Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW). Ausgezeichnet wird Maren Voß für ihre wegweisende Forschung zur Bedeutung von Stickstoff in marinen Kreisläufen und insbesondere seiner Rolle bei der Überdüngung der Ostsee. Mit innovativen Methoden erfasste sie die unterschiedlichen Eintragsquellen und Umsetzungsprozesse dieses Nährstoffs und trug so dazu bei, dass bei der Bekämpfung der Ostsee-Überdüngung der Fokus verstärkt auf Stickstoff gelegt wurde. Der mit 3 Mio. Schwedischen Kronen dotierte Preis wird am 3. Juni 2022 in Stockholm verliehen. Zur Originalmeldung.

 

März 2022

Expertenworkshop zur Zukunft der Nordsee: Am 28. März 2022 fand der MuSSeL Foresight Workshop zum Thema „Human Stressors in the North Sea” statt. Ca. 40 Teilnehmer:innen diskutierten online und vor Ort im Zentrum für Marine und Atmosphärische Wissenschaften der Universität Hamburg über zukünftige Trends in den Bereichen Nährstoffbelastung, Fischerei, Offshorewindkraft und Sandentnahme. Diese Aktivitäten haben einen direkten Einfluss auf Habitate der Nordsee und deren Lebensgemeinschaften. Daher wurde im Workshop ausführlich mit Experten aus Wissenschaft und Praxis über die zukünftige Entwicklung dieser Aktivitäten und ihre gegenseitige Beeinflussung diskutiert. Die Ergebnisse werden in die komplexe Bewertung kumulativer Auswirkungen einfließen und Optionen für ein integriertes Management aufzeigen. Der Workshop wurde von Dr. Vanessa Stelzenmüller vom Thünen-Institut für Seefischerei geleitet. Organisiert wurde er von den MuSSeL-Mitarbeiter:innen Dr. Jennifer Rehren, Serra Örey, Dr. Carsten Lemmen, Dr. Shubham Krishna, Prof. Jürgen Scheffran, Dr. Sascha Hokamp, Dr. Matthias Hasenbein und weiteren. Eine Zusammenfassung des Workshops finden Sie hier.

 

KüNO Spring School "Human impact on the Tidal Elbe": Ende März trafen sich 19 Nachwuchs-wissenschaftler:innen aus den KüNO-Verbünden in Lauenburg (Elbe), um sich eine Woche lang mit den zahlreichen Aspekten der Tideelbe zu beschäftigen. In Exkursionen, Übungen und Diskussionen lernten die Teilnehmer:innen wie Klimawandel und Nutzungsdruck die Ökologie, den Natur- und Hochwasserschutz sowie die Wahnehmung durch die Bevölkerung beeinflussen. Praktische Einblicke in Laborarbeit sowie Modellierung zukünftiger Szenarien ergänzten die Inhalte. Zwei professionale Kommunikationstrainer gaben wertvolle Tricks und Tipps, wie komplexe wissenschaftliche Themen auf interessante Weise präsentiert werden können. Nicht zu kurz kam auch das Thema Karrieremöglichkeiten. Hier stellten eingeladene Referenten ihren Weg dar und regten dazu an, sich über die eigenen Ziele Gedanken zu machen. Besonders genossen aber alle endlich wieder die intensive Zeit des persönlichen Austausches. Hier ein paar Eindrücke.

 

Februar 2022

Stakeholder-Treffen in Schleimünde - ECAS-Baltic erkundet morphologische Veränderungen und naturbasierte Küstenschutzmaßnahme: Am 11.02.2022 traf sich das ECAS-Baltic Team mit Küsten- und Naturschutzvertretern von MELUND, LKN.SH, LLUR und dem Verein Jordsand zu einer Ortsbegehung in Schleimünde. Dort verschafften sich die Wissensschaffenden einen Überblick über die morphologischen Veränderungen und tauschten sich mit den Stakeholdern über die aktuelle Situation aus. Das Treffen war Teil des transdisziplinären Forschungsprozesses von ECAS-Baltic und offenbarte wertvolle Einblicke in die morphologische Entwicklung des Systems und die teils kontroversen Diskussionen über Maßnahmen in Schleimünde.

Schleimünde ist ein Fokusgebiet in ECAS-Baltic und wurde gemeinsam mit den Stakeholdern ausgewählt, weil das natürliche Barrieresystem vor der Schleimündung neben seinem herausragenden ökologischen Wert für die Tier- und Pflanzenwelt auch eine Wirkung als natürliches Hochwasserschutzelement hat. Die in der jüngeren Vergangenheit beobachteten morphologischen Veränderungen (Überspülung des Nehrungshakens Anfang 2019) warfen die Frage auf, inwieweit diese Funktionen gefährdet sind und sich in Zukunft bestmöglich miteinander vereinbaren lassen. ECAS-Baltic wird die Untersuchung naturbasierter Küstenschutzlösungen (nature-based solutions) hinsichtlich ihrer Vorhersagbarkeit, Anwendbarkeit und Auswirkungen aus natur- und sozialwissenschaftlicher Perspektive in Schleimünde fortsetzen.

 

Januar 2022

Newsletter mit Highlights aus den KüNO-Projekten: Ein produktives erstes Projektjahr liegt hinter uns. Lesen Sie hier, was die Projekte erreicht haben - von spannenden ersten Ergebnissen über moderne Forschungsansätze bis hin zu mehr oder weniger sichtbaren Veränderungen an unserer Küste, die wir wissenschaftlich begleiten. Merken Sie sich außerdem den Termin des 3. Küstensymposiums "Küste im Wandel 2022" vor. Dieses wird vom 9. bis 11. November 2022 in Hamburg stattfinden. Zum Newsletter gelangen Sie hier.

 

November 2021

KüNO-Broschüre zur Entwicklung der Ostseeküste im Klimawandel veröffentlicht: Im Rahmen des KüNO-Dachprojektes wurde eine Broschüre angefertigt, die die Forschungsergebnisse zur Küstenentwicklung und Küstenanpassung an der deutschen Ostseeküste zusammenfasst. Sie gibt einen Überblick über den Anstieg des Meeresspiegels und den Küstenschutzbedarf in den kommenden Jahren. Daneben werden Maßnahmen zum Küstenschutz und speziell die Ansätze, die in den KüNO-Projekten SeaStore und ECAS-BALTIC verfolgt werden, vorgestellt. Herausgegeben wird die Broschüre von Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Küsten- und Klimabüros am Helmholtz-Zentrum Hereon. Die Broschüre kann hier online gelesen oder als Printversion kostenfrei bestellt werden.

Bitte nehmen Sie teil: Anhand einer Umfrage sollen weitere Forschungsergebnisse zum Thema aufbereitet werden.

 

Seegras zur Speicherung von CO2: Im Rahmen des Projektes SeaStore wurde im vergangenen Sommer in einer aufwändige Aktion Seegras in der Ostsee angepflanzt. Wie das gemacht wurde, welche Schwierigkeiten es dabei gab und warum sich das trotzdem alles lohnt berichten Projektleiterin Prof. Maike Paul von der Leibniz-Universität Hannover und Tadgh O Corcora vom GEOMAR im Podcast "Mission Energiewende". Daneben geht es in dieser Podcastfolge um die wichtige Aufgaben der HELCOM beim Schutz der Ostsee und ein Projekt, dass die Ostsee vor Nährstoffeinträgen aus der Landwirtschaft schützen soll. Zum Podcast gelangen Sie hier (SeaStore wird ab der 21. Minute thematisiert).

 

 

Effekte von Sandaufspülungen: Anfang November begann in Ahrenshoop eine der größten Aufspülmaßnahmen Mecklenburg-Vorpommerns. Um die Sturmflutsicherheit des Ortes aufrechtzuerhalten, soll der vor Graal-Müritz entnommene Sand Vorstrand, Strand und Düne verstärken. Doch was bedeuten diese Maßnahmen für das Ökosystem und wie lange braucht es bis sich die Bedingungen wieder stabilisiert haben? Um dies zu untersuchen, begleiten Wissenschaftler:innen der Universitäten Rostock, Kiel und Hannover die Aufspülung. Im Rahmen des KüNO-Projektes ECAS-BALTIC werden Beprobungen vor, während und an mehrern Zeitpunkten nach der Aufspülung durchgeführt. Das interdisziplinäre Team betrachtet dabei den gesamten Bereich von der Düne bis ins Wasser. Um im Flachwasserbereich zu arbeiten, kommt der neue Forschungskatamaran Limanda der Uni Rostock zum Einsatz. Zur Pressemeldung des Landes MV gelangen Sie hier und um mehr über das Projekt ECAS-BALTIC zu erfahren, finden Sie hier mehr Informationen.

 

September 2021

Open Data in der Küstenforschung: Beim Onlineworkshop 'Data Sharing' lernten die KüNO-Wissenschafter:innen die FAIR-Prinzipien und weitere Grundlagen für nachhaltiges Forschungsdatenmanagement kennen. Eine wichtige Botschaft dabei war, dass öffentlich finanzierte Wissenschaft moralisch dazu verpflichtet, die gewonnenen Daten auch öffentlich nutzbar zu machen. Um zum Teilen von Daten zu ermutigen, wurde exemplarisch an Kampagnen-, Experiment- und Modelldaten gezeigt, wie das umgesetzt werden kann und welche Dinge schon bei der Datenerhebung beachtet werden müssen. Im zweiten Teil des Workshops wurde das Datenportal German Marine Research präsentiert und die Suche nach Daten geüb. Auch die Entwickler erhielten ein gutes Feedback von den Anwendern, welche Funktionen noch verbessert werden sollten. Der Workshop wurde gemeinsam von Datenmanager:innen der DAM und aus den Instituten GEOMAR, AWI, MARUM und Hereon umgesetzt. Die Präsentationen sind hier verlinkt.

 

Workshop zur interdisziplinären Zusammenarbeit: Die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Sozial- und Naturwissenschaftler*innen ist zwingend notwendig, doch scheitert noch oft an fehlendem Verständnis für die andere Disziplin und Kommunikationsbarrieren. Um die Zusammenarbeit zu verbessern, fand am 6. September 2021 der Online Workshop ‚Know how‘ meets ‚know why‘ statt. Der Workshop vereinte Informationen zu den Forschungsansätzen und gute Beispiele der Zusammenarbeit in der Küstenforschung. In intensiven Diskussionen in kleinen Gruppen wurden wertvolle Vorschläge für laufende und zukünftige Kollaborationen erarbeitet. So sollten beide Disziplinen von Beginn an gemeinsam Ziele definieren und sich regelmäßig austauschen. Auf der hier verlinkten FONA-Seite finden Sie einen Bericht über diesen Workshop. Eine englischsprachige Zusammenfassung findet sich hier.

 

August 2021

Nachhaltiges Fischereimanagement muss den Klimawandel berücksichtigen: Der Dorschbestand in der westlichen Ostsee ist massiv zusammengebrochen und eine Erholung ist unwahrscheinlich. Die Gründe dafür sind Fischereidruck und Klimawandel. Die Lösung, um den Zusammenbruch von Fischbeständen zu verhindern, ist ein ökosystem-basiertes Fischereimanagement, das Umweltveränderungen berücksichtigt. Hier der Link zur Pressemeldung sowie der Link zur zugehörigen Fachpublikation.

 

 

Reportage über SeaStore: Am 4. August um 18.15 Uhr sendet das NDR einen Bericht über die erste Anpflanzaktion von Seegras in der Ostsee, die im Rahmen des Projektes SeaStore im Juni 2021 durchgeführt wurde. Die Zuschauer lernen die Bedeutung von Seegras als CO2-Speicher kennen und welchen Fragen das Projekt nachgeht. Link zur Sendung. 

 

 

April 2021

Intensive Diskussionen in mehreren Workshops: Im April fanden mehrere Treffen statt, bei denen sich KüNO-Wissenschaftler*innen zu ihren Arbeitsthemen austauschten. Am 21. April trafen sich die für Transferaufgaben tätigen Projektmitglieder zum 1. Treffen der Stakeholder-AG, am Tag darauf die Nachwuchswissenschaftler*innen zum 1st Young Scientists Workshop und am 28. April fand ein Workshop zum Thema "Species traits & food web analyses in North and Baltic Seas" statt. Auf letzterem waren auch zahlreiche Forscher*innen aus DAM-Projekten anwesend, um sich zu den verwendeten Methoden auszutauschen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu ermitteln. Alle Treffen werden von nun an in regelmäßigen Abständen stattfinden.

 

März 2021

Wie gesund ist die Ostsee? Ein internationales Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Hamburg hat einen Index entwickelt, mit dem sich der Zustand der Ostsee bewerten lässt. Dieser soll im KüNO-Projekt balt_ADAPT genutzt werden. Wie dieser „Baltic Health Index“ (BHI) funktioniert und welche Note die Ostsee aktuell erreicht, lesen Sie hier.

 

 

Austausch begonnen: Die Auftaktveranstaltung des KüNO III-Verbundes fand am 15. und 16. März 2021 virtuell statt. Über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler informierten sich über die Projekte, tauschten sich in kleineren Gruppen über die geplanten Arbeiten aus und vernetzten sich miteinander. Daneben gab es von Akteuren aus Wirtschaft, Politikberatung und Forschungsförderung spannende Beiträge über erfolgreiche Beispiele der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Anwendung. Eine Meldung des BMBF über die Veranstaltung finden Sie hier.
 
 
 

Neuer Artikel veröffentlicht: Heike Schwermer et al. untersuchten Unterschiede im Wissen, in den Werten und Überzeugungen von Stakeholder-Gruppen und stellen ein Modell vor, das das Verständnis von Mensch-Umwelt-Interaktionen verbessert und helfen könnten, Konflikte zu reduzieren und Managementpläne zu legitimieren. Zum Open-Access-Artikel gelangen Sie hier.
 

Februar 2021

Neues Online-Tool entwickelt: Weltweit steigt der Meeresspiegel durch den Klimawandel an. Oft werden damit Schicksale von Menschen weit entfernter Regionen assoziiert. Doch wie sieht es an unseren Küsten aus? Wie stark ist der Meeresspiegel in den letzten 100 Jahren an Nord- und Ostsee angestiegen? Steigt er immer schneller? Und was bringt die Zukunft? Diese Fragen beantwortet der neu entwickelte Meeresspiegel-Monitor unter Berücksichtigung aktueller Wasserstandsdaten. Die vollständige Pressemeldung mit Link zum Meeresspiegel-Monitor finden Sie hier.

 

 

Dezember 2020

KüNO-Lenkungsausschuss konsolidiert: Kurz vor Weihnachten traf sich erstmals der neue Lenkungsausschuss von KüNO III. Die Koordinatoren der 7 neuen Projekte berieten in einer Videokonferenz wie die zukünftige Zusammenarbeit zwischen den Projekten gefördert werden kann. Es wurden eine gemeinsame Auftakttagung im März sowie Querschnittsthemenworkshops und Doktorandenseminare geplant. Zum ersten Sprecher des Lenkungsausschusses wurde Prof. Ulrich Bathmann (IOW), der schon von Anfang an in den KüNO-Verbund  involviert ist, gewählt. Ab Oktober 2021 wird PD Dr. Jochen Hinkel (Global Climate Forum) das Amt übernehmen, der schließlich im letzten Projektjahr von Prof. Ingrid Kröncke (Senckenberg am Meer) abgelöst wird.

 

 

November 2020

Start von KüNO III: Die dritte Phase von KüNO startet mit neuen Projekten, die eine Laufzeit von je drei Jahren haben. Die sechs neuen Forschungsverbünde balt_ADAPT, BioWeb, BluEs, ECAS-BALTIC, MuSSeL und SeaStore werden vom Dachprojekt CoTrans miteinander vernetzt und bei der Synthese und dem Transfer von Projektergebnissen unterstützt. Eine gemeinsame Auftakttagung wird am 15. und 16. März 2021 stattfinden. Infos zur Anmeldung hier. Eine Übersicht der Projekte mit Links zu mehr Infos finden Sie hier.

Kehren die großen Räuber in die Nordsee zurück? Die Pressemeldung zum Projektauftakt von Bioweb finden Sie hier.

Wie überlebt die Ostsee-Fischerei ohne Dorsch und Hering? Die Pressemeldung zum Projektauftakt von balt_ADAPT finden Sie hier. Interview mit Prof. Christian Möllmann zum Projektauftakt hier. 

Was wissen wir über Klima, Klimawandel und deren Auswirkungen in Norddeutschland? Den aktuellen Forschungsstand fasst das neue Handbuch „Norddeutschland im Klimawandel“, herausgegeben von Dr. Insa Meinke, Leiterin des Norddeutschen Küsten- und Klimabüros am Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG) und Mitglied des KüNO-Konsortiums, verständlich zusammen. Zur Pressemeldung und zum Download des Handbuches gelangen Sie hier. 

 

Oktober 2019

Erfolgreicher Abschluss von KüNO II: Auf der Abschlusstagung im Altonaer Museum in Hamburg wurden Ergebnisse der Forschungsarbeiten der KüNO II-Verbundprojekte vorgestellt und mit 90 Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Die Präsentationen umfassen eine breit gefächerte Themenpalette aus dem Bereich der Ökosystemforschung Küstenmeer, in dem die Forschungsverbünde BACOSA, NOAH, MOSCCO, SECOS und STopP angesiedelt sind und dem Bereich der Küsteningenieurwissenschaften, zu dem die Forschungsverbünde ALADYN, EcoDike, EXTREMENESS, LivingCoastLab, PADO und STENCIL zählen. Mehr Informationen hier.

 

 

Januar 2019

Zukünftige Forschungsfragen definiert: Im Februar 2018 trafen sich auf Einladung des Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) KüstenmeeresforscherInnen und VertreterInnen von Anspruchsgruppen bei einem 3-tägigen Symposium in Berlin, um die Fortschritte der Küstenmeerforschung zu diskutieren, offene Fragen abzuleiten und zukünftige Herausforderungen zu identifizieren. Als Ergebnis dieses Prozesses veröffentlichen wir nun Steckbriefe, die die Forschungsfragen der Zukunft zusammenfassen. Die Dokumente wurden Vertretern des BMBF auf der Veranstaltung „Forschung für die Zukunft der Meere“ am 16. Januar 2019 in Berlin übergeben. Mehr Informationen und den Download der Faktenblätter "Forschen für die Küste" finden Sie hier.

 

September 2018

Coastal Summer School: 19 WissenschaftlerInnen aus 11 Nationen sind für die Coastal Summer School "Küstendynamik - Konsequenzen für Küstenschutz und Ökologie" auf die Ostseeinsel Hiddensee gekommen waren, um sich vertieft mit Küstenforschung zu befassen. Auf Hiddensee und auf dem Forschungsschiff ELISABETH MANN BORGESE nahmen sie 12 Tage lang Einblick in geologische Prozesse der Küstendynamik, die daraus resultierenden Erfordernisse für den Küstenschutz sowie die ökologischen Konsequenzen menschlicher Eingriffe in die natürliche Dynamik. Begleitet wurden sie dabei von 21 ExpertInnenen, die ihnen fächerübergreifend neueste Erkenntnisse zum Schwerpunktthema vermittelten und zukünftige Herausforderungen der Küstenforschung mit ihnen diskutierten. Zur Pressemeldung hier. Infos zum Programm finden Sie hier.

 

August 2018

Aktuelle Ergebnisse aus den KüNO-Projekten: Die KüNO-Jahrestagung 2018 fand am 28. und 29. August in Hannover statt. Auf der Jahrestagung wurden neueste Ergebnisse aus laufenden Forschungsarbeiten der KüNO-Verbundprojekte vorgestellt und mit 80 Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Die Ergebnis-Präsentationen umfassten eine breit gefächerte Themenpalette aus dem Bereich der Ökosystemforschung Küstenmeer, in dem die Verbünde BACOSA, NOAH, MOSCCO, SECOS und STopP angesiedelt sind und dem Bereich der Küsteningenieurwissenschaften, zu dem die Verbünde ALADYN, EcoDike, EXTREMENESS, LivingCoastLab, PADO und STENCIL zählen. Darüber hinaus wurde der Austausch zwischen Kollegen aus Wissenschaft und Praxis in Workshops zu den Querschnittsthemen „Wechselwirkungen zwischen Ökosystem- und Sedimentdynamik“ und „Ökosystemleistungen fördernder Küstenschutz“ vertieft. Das Programm und einige ausgewählte Präsentationen finden Sie hier.

 

Februar 2018

KüNO-Symposium "Küste im Wandel": Unter dem Motto „Küste im Wandel“ kamen rund 180 Experten aus über 60 Institutionen im Berliner Umweltforum zusammen. Drei Tage lang erarbeiteten sie gemeinsam, wo der zukünftige Bedarf in der Küstenmeerforschung liegt und mit welchen Forschungsstrategien er abgedeckt werden kann. Veranstaltet vom Konsortium Deutsche Meeresforschung (KDM) ist das Symposium ein wichtiger Teil des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisierten Agenda-Prozesses im Rahmen des Förderprogrammes MARE:N. Dessen Ziel ist ein engeres Zusammengehen von Forschung, Behörden, Nutzern und Gesellschaft, um die Herausforderungen einer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Meeresforschung zu meistern. Mehr Informationen zur Veranstaltung hier. Die Ergebnisse des Konsultationsprozessen sind erschienen in "Küste im Wandel - Forschungsbedarfe in der Küstenmeerforschung Nordsee und Ostsee" (Download hier).

 

Oktober 2017

Treffen von neuen und alten KüNO-Verbünden: Auf der Jahrestagung des KüNO-Verbundes wurden neueste Ergebnisse aus laufenden Forschungsarbeiten der KüNO-Verbundprojekten vorgestellt und mit 135 Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis diskutiert. Die Ergebnis-Präsentationen umfassten eine breit gefächerte Themenpalette aus dem Bereich der Ökosystemforschung Küstenmeer, in dem die Verbünde BACOSA, NOAH, MOSCCO, SECOS und STopP angesiedelt sind und dem Bereich der Küsteningenieurwissenschaften, zu dem die Verbünde ALADYN, EcoDike, EXTREMENESS, LivingCoastLab, PADO und STENCIL zählen. Zu ausgewählten Querschnittsthemen „Nutzen und Nutzung des KüNO Datenportals und der Habitat-Atlanten“„Ecosystem Services“ und „Building with Nature“ wurde der Austausch in Workshops vertieft. Das Programm und ausgewählte Präsentationen finden Sie hier. Auch das BMBF berichtet auf der FONA-Seite über die Jahrestagung: weiterlesen.

 

September 2017

How to govern marine environment: Baltic Sea and sediment services as a case study: Die von KüNO, HZG, IOW und AWI organisierte Coastal Summer School bot einen interdisziplinären Überblick über Themen im Zusammenhang mit der Funktionsweise der Meeresumwelt und deren mögliche Reaktion auf menschliche Einflüsse und deren Steuerung. Erfahrene Wissenschaftler aus den Bereichen Physikalische Ozeanographie, Sedimentologie, Biogeochemie, Meeresbiologie, Küstenökologie, Meeresgeologie und Ökonomie teilten ihr Wissen und unterrichteten die NachwuchswissenschaftlerInnen während zweier intensiver Wochen in der Stadt Lauenburg und auf einer täglichen Fahrt mit dem Forschungsschiff Elisabeth Mann Borgese in der Lübecker Bucht mit modernsten Informationen und praktischem Training.  Einen Rückblick der TeilnehmerInnen sowie Infos zum Programm finden Sie hier. 

 

 

Juni 2016

Der Meeresboden als Hochleistungsstätte: Der KüNO-Verbund präsentiert seine aktuellen Ergebnisse. Im Zentrum stehen die Leistungen des Meeresbodens von Nord- und Ostsee und seiner Lebensgemeinschaft. Ihre umfangreichen Analysen stellen die Wissenschaftler*innen des Projektverbundes über Datenportalen Ämtern und Behörden sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung. In ihrer Synthese-Phase, die in diesem Jahr begann, gehen die Projekt-Konsortien einen Schritt weiter und streben die Bewertung der Leistungen des Meeresbodens an.  Zur Pressemitteilung hier.

 

November 2015

Was wurde schon erreicht? Die 2. KüNO-Jahrestagung fand im Institut für Ostseeforschung Warnemünde statt. Die KüNO-Projekte stellten ihre aktuellen Ergebnisse vor. Zum Programm.

 

Oktober 2015

Aufbau eines neuen Netzwerkes: Über 100 internationale WissenschaftlerInnen trafen sich in Berlin zum "Foresight Symposium Future Coast Europe". Übergeordnetes Ziel der 3tägigen Veranstaltung war es, ein Netzwerk von Partnern auszuarbeiten, die in gut untersuchten Gebieten der europäischen Küsten- und Regionalmeere mit einer langjährigen Forschungserfahrung arbeiten, um ein gemeinsames Forschungsprogramm für ein voll integriertes Küstenzonenmanagement zu entwickeln. Dies wird die wissenschaftliche Grundlage für künftige europäische Kooperationsprojekte bilden. Mehr Infos hier.

 

 

 

April 2015

Symposium "Küste 2025": Auf dem von KüNO und KDM organisiertem Symposium "Küste 2025" wurde der Stand der Forschung von führenden WissenschaftlerInnen der Küstenforschung in Deutschland erörtert und daraus die Forschungsbedarfe für das nächste Jahrzehnte im Diskurs hergeleitet (mehr Informationen zur Veranstaltung hier). Als Ergebnis dieses Symposiums wurde die "Altonaer Erklärung" verfasst. Mit dieser schließt das Konsortium Deutsche Meeresforschung einen Konsultationsprozess zu den Forschungsbedarfen in der Küstenforschung ab und unterstützt damit die Entwicklung des BMBF Rahmenprogramms „Forschung für nachhaltige Entwicklung (FONA)“. Zum Download der Altonaer Erklärung.

 

 

 

September 2014

Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Die Coastal Summer School "Marine benthic habitats – function of sediments and valuation of their services” fand in Lauenburg an der Elbe statt und wurde gemeinsam von HZG, AWI und IOW organisiert.